Sitzaufbau

Bestimmender Faktor für den Sitzkomfort bei einem Polstermöbel ist die Unterfederung, die zumeist bei Qualitätsmöbeln aus Federband, Stahlwellenfedern, Elastikgurten oder Federholzleisten besteht. Die Unterfederung wird mit einer Kokosmatte abgedeckt, um die punktuelle Belastung abzuleiten und eine Geräuschentwicklung zu verhindern. Entscheidend ist dann für den Sitzkomfort und die Langlebigkeit der Federkern, wobei je nach Modell ein Zylinderfederkern, Bonell- oder auch Taschenfederkern eingesetzt werden kann. Die Drahtstärke des Federkerns sollte wenigstens 2,0 mm betragen; um im Seiten- und Vorderbereich des Sitzes eine ordentliche Federung zu erreichen, wird der Federkern mit Schaumstoffstreifen ummantelt. Der Federkern wird dann wiederum mit einer Kokosmatte und einer 2 cm starken Schaumstoffmatte (Raumgewicht 40kg/cbm) abgedeckt, um eine punktuelle Belastung abzuleiten und den Stoff zu schützen. Federkern ist aber nicht gleich Federkern. Bei billigen Produkten, die in großen Stückzahlen gefertigt werden, können leicht Materialermüdungen auftreten. Federkernpolsterungen erhalten eine Unterfederung und werden daher auch als Doppelfederung bezeichnet.

PVC-Gurte

Lose Polster

Kaltschaum-Festpolsterung

Lastilux

Rhombo-lux

Rückenpolsterung

Unterfederung

Gurte

Nierenstütze

Polsterdaunen

Polstervlies

Sitzkomfort

Neigungswinkel

PUR Schaumstoffe

 

Sichtholzgestell

 

Sitzkomfort

 

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Erklärung 'Sitzaufbau' im Polstermöbel Lexikon